Wenn jemand etwas tut, was mir nicht passt....

Oft hören meine Kollegin und ich in Gesprächen so etwas, wie: „Konflikte? Ich habe keine Konflikte…“

 

Der Herd eines Konfliktes entsteht bereits dann, wenn jemand anderes irgendetwas sagt oder tut, was mich stört – wusstet Ihr das?

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Konstruktriver Umgang mit Ärger und Wut

Ärger kommt häufig dann auf, wenn Vereinbarungen und Absprachen nicht eingehalten werden oder wenn Kritik auf taube Ohren stößt. Z. B. soll das Kind ordentlich seine Hausaufgaben machen, der Partner die Hausarbeit erledigen oder die Kollegin oder Mitarbeiterin zu einem effizienteren Arbeitsalltag beitragen.

 

Die Ärgerfalle schnappt schnell und heftig zu, begleitet von verurteilenden Gedanken wie „Der ist ja total uneinsichtig und kritikunfähig!“ Überflutet von diesen Gedanken und Gefühlen werden Dinge gesagt, die oft alles nur noch viel schlimmer machen. Der Ball „wer hat Schuld?“ wird hin und her geworfen bis der Streit schlussendlich eskaliert.

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Mit Gedankenhygiene gegen Konflikte und Gewalt

Neulich fragte mich in einem unserer Workshops zur Gewaltfreien Kommunikation eine Teilnehmerin:

 

„Gibt es eigentlich einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Sprache und Gewalthäufigkeit, also zwischen der Art und Weise, wie wir miteinander sprechen und menschlicher Gewaltbereitschaft? Und was steckt laut Forschung eigentlich hinter körperlicher oder verbaler Gewalt und wo fängt diese an? ...

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In Gedenken an Marshall B. Rosenberg

"Was ich in meinem Leben will, ist Einfühlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht.“

 

(Marshall B. Rosenberg,  * 06. 10.1934,  † 07.02.2015)

 

Am 07. Februar diesen Jahres verstarb Marshall B. Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK). Wir bedanken uns bei ihm für seine echte, empathische und wertschätzende Haltung und Sprache, die er in seinem Wirken in die Welt – und damit zu uns – getragen hat. Wir sind glücklich, dass der Fluss der Einfühlsamkeit von ihm zu uns geflossen ist, so dass wir dieses Vermächtnis weiter teilen und in die Welt bringen dürfen....

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Dankbarkeitsübungen

Geschichten aus dem Alltag sagen oft mehr als kluge Worte. Neulich las ich eine Solche, die mich sehr berührte.

Ein 92-jähriger Mann beschloss nach dem Tod seiner Frau, ins Altersheim zu gehen. Er wünschte sich für seine verbleibenden Lebenstage Gesellschaft und Austausch. Im Heim musste er lange warten, bis ein junger Mann zu ihm kam und ihm mitteilte, dass sein Zimmer fertig sei. Als der alte Mann das hörte, lächelte er den Mann an und bedankte sich. ...

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Verurteile nicht, und du wirst nicht verurteilt werden...

In Gesprächen mit Seminarteilnehmern, Klienten oder Freunden erlebe ich häufig, dass jemand sich über das Verhalten einer anderen Person beklagt. Das Verhalten eines anderen war „unmöglich, unkorrekt, lieblos, störend, respektlos, unverschämt, ungehorsam“ oder ähnliches.

 

Marshall Rosenberg zitiert in einem seiner Bücher einen Vers aus der Bibel, der lautet: Verurteile nicht, und du wirst nicht verurteilt werden. Denn wenn Du andere verurteilst, so wirst Du selbst verurteilt werden… (aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1)

 

Eine Kommunikation, die anderen Menschen unterstellt, sie seien falsch, schlecht, faul, selbstsüchtig, verhielten sich unangemessen o.ä. ordnet Marshall Rosenberg den „moralischen Urteilen“ zu und bezeichnet sie deshalb als „lebensentfremdende“ Kommunikation – also als eine Kommunikation, die trennend wirkt anstatt zu verbinden.

 

Worin kann der Sinn liegen, nicht zu urteilen? ...

 

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Wozu nur immer diese Wut?!

Ärger und Wut - wir können sie einfach nicht so einfach ignorieren. Immer wieder stellen wir fest, dass sie wohl als Teil einer Art Grundausstattung unseres Menschseins zum Leben dazu gehören.  ...

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Bitte lächeln - Lebensfreude kann man sehen!

Einerseits kann ich mich vom Gegenüber anstecken lassen, dank der Spiegelneuronen. Wenn jedoch um mich herum das Lächeln wortwörtlich eingefroren ist, was dann?

 

Ein Lächeln entsteht dann, wenn in meinem Körper positive Emotionen wach und wahrnehmbar sind. Z. B. dann, wenn meine inneren Bedürfnisse erfüllt sind und sich ein Gefühl von Freude in mir ausbreitet. Freude hängt einerseits mit der Erfüllung meiner Bedürfnisse, andererseits aber auch mit innerer Dankbarkeit zusammen. Diese innere Dankbarkeit ist hauptsächlich ein Ausdruck meiner eigenen Haltung und der damit zusammenhängenden Betrachtung der Dinge.

 

Manchmal fällt es uns schwer, zu verstehen, dass die Umstände in unserem Leben nicht zu 100% negativ sind. Dennoch: Immer wieder gibt es in allen Lebenssituationen kleine Dinge, die uns zur Dankbarkeit ermutigen können – so einfach sind manchmal die kleinen Freuden.

 

Zu finden sind diese Kleinigkeiten in der Natur, in ganz plötzlichen Momenten, auf der Straße, im Alltag…. Wenn wir mit offenen Augen durch’s Leben gehen, und unseren Blickwinkel für einen Moment erweitern, haben wir die Gelegenheit, auch diese kleinen Dinge häufiger wahrzunehmen.

 

Das Wahrnehmen dieser Dinge und Dankbarkeit hierfür lässt uns dann in diesen Momenten Freude erleben und zaubert uns ein kleines Lächeln ins Gesicht. Negative und bedrückende Umstände rücken dann – auch wenn es nur für eine kleine Weile ist – aus dem Fokus.

 

Nun könnte man sagen, dass aber dadurch die negativen Umstände nicht verschwinden. Das stimmt! Aber ein kleines Stückchen Gelassenheit nimmt Einzug ins Leben und bringt etwas Leichtigkeit mit sich. So lassen sich mancherlei Umstände auch deutlich besser ertragen.

 

An dieser Stelle möchte ich gleich einen Buchtipp ins Spiel bringen (vielleicht kennen es auch schon viele). „Trotzdem ja zum Leben sagen“ von Viktor E. Frankl. Ein Mann, der vor vielen Jahren im Konzentrationslager mehr als nur „negative Umstände“ erlebte. Die Dankbarkeit für das Leben, das ihm dennoch blieb und für das Wahrnehmen der noch so kleinsten positiven Erlebnisse in dieser Zeit haben auch ihm sicherlich das Lächeln und die Lebensfreude erhalten.

 

Herzliche Grüße, Claudia Strauss

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Man muss doch auch mal was dürfen dürfen!

Gestern erzählten mir Freunde mit einem genervten Augenaufschlag, dass ihre Tochter mit ihren 10 Jahren immer noch so unselbstständig sei. Im gleichen Atemzug ergänzten sie dann noch: „Na ja, da sind wir ja auch ein Stück selbst dran schuld. Schließlich lassen wir sie ja auch in der 4. Klasse immer noch nicht allein mit dem Fahrrad durchs Dorf zum Spielplatz fahren.“ ...

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Zeit zu leben!

 

Vor einiger Zeit erzählte mir jemand auf einer Party von seinem Wunsch, ein eigenes Segelboot zu kaufen und damit einfach mal los zu schippern. Mit resignierter Stimme fügte er sogleich hinzu: „Aber dieser Traum erfüllt sich wohl nie, dafür fehlen mir einfach die finanziellen Mittel und die Zeit.“ ...

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Motivation und Begeisterung

Von der Begeisterung, die ein Kleinkind 20 bis 50 mal am Tag erlebt, können Erwachse und auch Jugendliche oft nur noch träumen. ...

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Wir sind Weltmeister! - Vom „Wir-Gefühl“ und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit

 

Mensch, was mussten WIR für Rückschläge einstecken! Und was haben WIR gekämpft - bis zum Schluss! Und dann haben WIR’s geschafft: WIR haben tatsächlich den Pokal NACH HAUSE geholt!! Am Ende waren WIR dann ja auch fix und fertig...

 

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