Bitte lächeln - Lebensfreude kann man sehen!

Einerseits kann ich mich vom Gegenüber anstecken lassen, dank der Spiegelneuronen. Wenn jedoch um mich herum das Lächeln wortwörtlich eingefroren ist, was dann?

 

Ein Lächeln entsteht dann, wenn in meinem Körper positive Emotionen wach und wahrnehmbar sind. Z. B. dann, wenn meine inneren Bedürfnisse erfüllt sind und sich ein Gefühl von Freude in mir ausbreitet. Freude hängt einerseits mit der Erfüllung meiner Bedürfnisse, andererseits aber auch mit innerer Dankbarkeit zusammen. Diese innere Dankbarkeit ist hauptsächlich ein Ausdruck meiner eigenen Haltung und der damit zusammenhängenden Betrachtung der Dinge.

 

Manchmal fällt es uns schwer, zu verstehen, dass die Umstände in unserem Leben nicht zu 100% negativ sind. Dennoch: Immer wieder gibt es in allen Lebenssituationen kleine Dinge, die uns zur Dankbarkeit ermutigen können – so einfach sind manchmal die kleinen Freuden.

 

Zu finden sind diese Kleinigkeiten in der Natur, in ganz plötzlichen Momenten, auf der Straße, im Alltag…. Wenn wir mit offenen Augen durch’s Leben gehen, und unseren Blickwinkel für einen Moment erweitern, haben wir die Gelegenheit, auch diese kleinen Dinge häufiger wahrzunehmen.

 

Das Wahrnehmen dieser Dinge und Dankbarkeit hierfür lässt uns dann in diesen Momenten Freude erleben und zaubert uns ein kleines Lächeln ins Gesicht. Negative und bedrückende Umstände rücken dann – auch wenn es nur für eine kleine Weile ist – aus dem Fokus.

 

Nun könnte man sagen, dass aber dadurch die negativen Umstände nicht verschwinden. Das stimmt! Aber ein kleines Stückchen Gelassenheit nimmt Einzug ins Leben und bringt etwas Leichtigkeit mit sich. So lassen sich mancherlei Umstände auch deutlich besser ertragen.

 

An dieser Stelle möchte ich gleich einen Buchtipp ins Spiel bringen (vielleicht kennen es auch schon viele). „Trotzdem ja zum Leben sagen“ von Viktor E. Frankl. Ein Mann, der vor vielen Jahren im Konzentrationslager mehr als nur „negative Umstände“ erlebte. Die Dankbarkeit für das Leben, das ihm dennoch blieb und für das Wahrnehmen der noch so kleinsten positiven Erlebnisse in dieser Zeit haben auch ihm sicherlich das Lächeln und die Lebensfreude erhalten.

 

Herzliche Grüße, Claudia Strauss

Jeder kann lächeln. Lächeln fühlt sich gut an, wenn wir es empfangen und wenn wir selbst von innen heraus lächeln, allerdings vorwiegend dann, wenn es authentisch, also echt ist.

 

An dieser Stelle wird es spannend: Ratschläge wie „lächele doch mal wieder…!“ Oder „guck nicht immer so bierernst“ helfen meist nur wenig weiter. Schon von Charlie Chaplin wissen wir, dass „jeder Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“ ist. Dennoch funktioniert lächeln auf Kommando nur geringfügig (vielleicht haben „Lächel-Trainer“ an dieser Stelle einen Einwand?). Ich denke dennoch, dass gerade das echte, authentische Lächeln andere zur Freude ansteckt.

 

Die Frage, die sich jetzt möglicherweise anschließt ist: wie komme ich denn zu echtem und authentischem Lächeln?  ...

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Charolette Merino (Mittwoch, 01 Februar 2017 18:57)


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  • #2

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